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Sigrun
Al-Badri

Autorin

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Über mich

Ich wurde 1960 in Hamburg geboren und lebe heute in Schleswig-Holstein. Viele Jahre arbeitete ich als Großhandelskauffrau, bis ich 2005 meine Leidenschaft für das Schreiben entdeckte – vor allem für die Lyrik.

Mein Debütband Hörst du den Wind erschien 2010, gefolgt von Schmetterlingserwachen im Jahr 2014.

Mit meinem ersten Roman Deus Ludens (Der spielende Gott) wagte ich schließlich den Schritt in die Prosa. In diesem Werk verbinde ich meine Liebe zur Sprache mit einer schonungslosen Auseinandersetzung mit menschlichen Abgründen. 

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Buchbeschreibung vom 21.11.2025

von Ekkehart Mittelberg Gymnasiallehrer und Autor

Ein Jahrhundert zwischen Fortschritt und Verblendung – und die unheilvolle Frage, wie weit der Mensch gehen darf, um Gott zu spielen.


In Deus Ludens (Der spielende Gott) verwebt Sigrun Al-Badri die Schicksale mehrerer Familien zu einem eindrucksvollen Panorama der Jahre 1880 bis 1970. Was als Vision wissenschaftlicher Erneuerung beginnt, wächst sich zu einem Albtraum aus Hybris, Macht und moralischem Verfall aus.


Forscher, getrieben vom Traum der Perfektion, überschreiten jede Grenze – sie manipulieren, vernichten, erschaffen Leben neu und zerstören es zugleich. Zwischen Laboren und Leidenschaften, zwischen Glauben und Größenwahn entfaltet sich ein dunkles Drama über Schuld, Versuchung und das zerstörerische Streben nach Vollkommenheit.


Mit sprachlicher Präzision und psychologischer Tiefe zeichnet die Autorin das Bild einer Epoche, in der Wissenschaft zur Religion wird – und der Mensch sein eigener Schöpfer und Richter zugleich.

 

Angaben zur Produktsicherheit

Hersteller: Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag
Adresse: Schongauerstraße 25, 04328 Leipzig
Kontakt: info@engelsdorfer-verlag.de

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Dieser Artikel wird voraussichtlich ab dem 01.01.2026 wieder vorrätig sein.

Menschen spielen Gott Rezension von 

Ekkehart Mittelberg am 21.11.2025


Bewertungsnummer: 2660329
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel des umfangreichen Romans (500 Seiten) von Sigrun Al-Badri weckt Erwartungen: Ist es Gott, der mit dem Schicksal der Menschen spielt, oder ist es der Mensch, der sich zum Gott aufwirft und mit dem Schicksal anderer Menschen spielt? Man schaut in das Inhaltsverzeichnis, das die Frage bis zum letzten Kapitel offen lässt. Dort liest man: „Versuchsanordnung: Mensch - Schatten in der Dunkelheit - Das Lügennetz“ und man ahnt, dass es um Menschen geht, die sich an anderen Menschen vergreifen und in ihrer Hybris Gott spielen.

 

Das Titelbild, auf dem eine Zwangsjacke abgebildet ist, stützt die Vermutung, dass es in dem Roman um die zwanghafte Verletzung von Freiheit geht. Al- Badris großartiger, großangelegter Roman steht in der Tradition Dostojewskis. Er handelt von 1880 bis 1970 mit dem Hintergrund zweier Weltkriege von Schuld und Sühne von Menschen, die sich über ihre Mitmenschen erheben, sie demütigen, manipulieren, sie zur Ware und zu Versuchsobjekten machen.

 

Das große Thema „Der Mensch als Versuchsobjekt medizinischer Forschung“ wird eingeleitet und ergänzt durch andere Formen der Schuld, zum Beispiel Besitzstolz und Vorurteil, arglistige Täuschung und Vergewaltigung. Die kriminellen Übergriffe erstrecken sich auf die Schicksale mehrerer Familien, die miteinander verwoben sind. Al-Badris moderner Roman, der fast ein Jahrhundert zum Gegenstand hat, verlangte von der Autorin eine ungleich größere Leistung an Analyse (hier detaillierte medizinische Kenntnisse, historisches und topographisches Wissen) und Komposition divergierender Ereignisse, als sie klassische Erzählungen benötigten, die sich mit dem Thema Verbrechen befassten, zum Beispiel Schillers „Verbrecher aus verlorener Ehre“, Fontanes „Unterm Birnbaum“ oder „Die Judenbuche“ der Droste. Damit soll nicht behauptet werden, dass Romane oder Novellen, die in Bezug auf Ort und Zeitwechsel sowie auf Personen einfacher sind, wegen dieser Beschränkung geringere Kunstwerke sein müssen. Es stellt sich die Frage, wie Al-Badri die komplexen Handlungsverläufe ihres Romans mit zahlreichen unterschiedlichen Protagonisten so zusammenzieht, dass ihre LeserInnen erkennen können, dass die verbrecherischen Versuche mit Menschenleben nicht zufällig sind, sondern sich zwingend aus den Produktionsverhältnissen, den Diskrepanzen zwischen Reichtum und Armut, entwickelten, die vor, während und nach zwei Weltkriegen machtbesessenen Menschen hybride inhumane Übergriffe unter dem Deckmantel medizinischer Forschung erlaubten.

 

Die Autorin schafft dies mit zwei Erinnerungsbüchern (Tagebüchern), die Handlungen, die scheinbar unaufgeklärt abbrachen, so zusammenführen, dass deutlich wird: Das vom spielenden Gott erschaffene Schicksal schlägt nicht blind zu, sondern folgt einem Plan, den Gier, Machtstreben und Größenwahn geschaffen haben. Man muss sich fragen, wie LeserInnen die Darstellung von soviel Schuld über 500 Seiten ertragen können, obwohl die Handlungsspannung wie bei guter Kriminalliteratur niemals abbricht. Das hat wesentlich mit Al-Badris Gestaltung der Charaktere zu tun. Brutale medizinische Experimente mit hilflosen Opfern können nur von bösen, gewissenlosen Menschen betrieben werden. Dem stehen aber äußerst gewissenhafte Mediziner gegenüber, die den Dienst am Patienten als Berufung betrachten. Ein anderes Beispiel sind Zuhälter, die in der Regel Prostituierte ausbeuten. Bei Al-Badri gibt es aber auch einen Zuhälter, der einer aus Rachsucht gejagten Frau Schutz vor Gewalt gewährt. Ein großer Teil der Charaktere sind deswegen gemischt, weil das Schicksal ihnen nicht die Wahl lässt, eindeutig gut zu sein Sie müssen Gesetze übertreten, um zu überleben. Das geht soweit, dass LeserInnen vermutlich Verständnis für eine Frau aufbringen, die ihren sadistischen Peiniger mit kühler Überlegung umbringt und sich ohne Gewissensbisse rächt.

 

Al-Badri ist eine Meisterin der minutiösen sprachlichen Wiedergabe von immer wieder anderen Variationen zur Beschreibung von Liebesszenen, Vergewaltigungen, medizinischen Operationen, landschaftlicher Schönheit sowie unterschiedlicher Charaktere. Das macht ihren anspruchsvollen Roman, der analytische Fähigkeiten bei der Verfolgung und Synthese von Handlungssträngen voraussetzt, zu einem beständigen Erlebnis visueller, auditiver, olfaktorischer Sinneswahrnehmungen, die zum Beispiel mit den Metaphern von Licht und Schatten sowie der Beschreibung von Düften das Grauen vor hybriden Verbrechen und zugleich die Schönheit aufopferungsvoller Liebe erfahrbar machen.

 

Nach meiner Jugend, in der ich mich stundenlang in die Romane von Dostojewski und Tolstoi vertiefte, wurde ich wieder von einem umfangreichen schicksalsträchtigen Roman so gefesselt, dass ich ihn gebannt von der Erzählkunst in einem Zuge gelesen habe.

Schreibheft

Buchbeschreibung vom 15.03.2026


von Hartmut T.Reliwette, Bildhauer, Maler und Autor

Sigrun Al Badri, Deus Ludens, der spielende Gott, Roman 500 Seiten

 

Die Protagonistin bekommt Nachricht von einem Notar, der sie wissen lässt, dass er das Erbe einer Klientin an die Adressatin aushängen soll Es stellt sich heraus, dass dieses Vermächtnis aus zwei Tagebüchern besteht, deren Inhalt vorerst keine vollständige Erwähnung findet.

 

Die Erzählung wird erst nach und nach aufgebaut, ein verantwortlicher Chirurg operiert einen verunfallten Motorradfahrer.

 

Die Autorin verfügt über umfassende medizinische Kenntnisse, die im Verlauf der späteren Handlungen immer wieder auftauchen. Der Handlungsverlauf der Erzählung gliedert sich neben dem Wechsel der Protagonistin in zeitliche Sprünge, die nicht nur den Zeitgeist der jeweiligen Epoche widerspiegeln, sondern auch filigrane Beschreibungen der Lebensumstände in den Zeiten von 1885 bis 1933.

 

Die Autorin urteilt nicht über die herrschenden politischen Geschehnisse, sondern beschreibt die Zu- und Umstände des kleinbürgerlichen Lebens so detailliert, dass der/die Leser sich selbst ein Bild malen können und es eine subjektive Beurteilung der jeweiligen Situationen ermöglicht, in welche die Protagonisten ihrer Erzählung geraten.

 

Ein Hinweis: Der Inhalt des umfangreichen Schriftwerkes sollte langsam verinnerlicht werden, die sorgfältig inszenierten Begleiterscheinungen einer Szene sollten nicht überlesen werden. Der/die Leser werden unmittelbare Zeugen des/der Geschehen(s). Zuweilen werden Szenen der Handlung/en so drastisch beschrieben, dass die Leser davon betroffen sein können, was emotionale Reaktionen betrifft, die durch die Beschreibung der jeweiligen Situationen ausgelöst werden können, je nachdem ob ein „Klotz“ sie wahrnimmt oder eine Person, die Empathie besitzt.

 

Einer der Mittelpunkte ist die Beschreibung der erneuernden Haut- und Knochentransplantationen, einer Heilmethode, der wegen der verstümmelten Kriegsopfer eine bedeutende Rolle zukam, eine Heilmethode, die zu jener Zeit noch nicht voll erschlossen war.

 

Mehr wird nicht verraten.

 

Titelbild, eine Zwangsjacke vor dunklem Hintergrund, Copyright esebene (Adobe Stock)

 

Hardcover   ISBN 978-3-69095-077-0

 

Engelsdorfer Verlag

 

Schongauerstraße 25

 

04328 Leipzig

 

E-Mail: info@engelsdorfer-verlag.de

 

Preis 30,00 Euro zzgl. Porto und Versand

 

 

 

 

Hartmut T. Reliwette 

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Schmetterlingserwachen

Art.-Nr.: 978-3-95488-704-0
Autorin: Sigrun Al-Badri
Seiten: 138
Einband: Hardcover
Verkaufspreis: 10,00 €

Produktbeschreibung:
Was vermag Liebe zu bewirken? Ist Krieg gewollt? Leben wir in einer Welt von Perversion und Gewalt?


Mit diesen und vielen weiteren Fragen setzt sich die 1960 in Hamburg geborene Autorin Sigrun Al-Badri in ihrem zweiten Lyrikband „Schmetterlingserwachen“ auseinander.

Angaben zur Produktsicherheit:
Hersteller: Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag
Adresse: Schongauerstraße 25, 04328 Leipzig
Kontakt: info@engelsdorfer-verlag.de

Leseprobe: https://www.engelsdorfer-verlag.de/media/pdf/LP_9783954887040.pdf

Leserstimmen (Auswahl):
⭐⭐⭐⭐⭐
„Ein wunderbar breites Spektrum der Lyrik.“
– Enya Kummer, Leserrezension aus Deutschland (2021)

Auszug gekürzt)

⭐⭐⭐⭐⭐

„Mitreißende Rhythmen, klare Bilder und eine Lyrik voller Hoffnung und Tiefe.“
– Ekkehart Mittelberg, Deutschland (Auszug, gekürzt)

⭐⭐⭐⭐⭐
„Ein vielschichtiger Gedichtband – kraftvoll, ehrlich und fern von Kitsch.“
– Harald Pinhack, Deutschland (Auszug, gekürzt)

⭐⭐⭐⭐⭐
„Reife, gefühlvolle Lyrik, die berührt und lange nachwirkt.“
– S. P., Deutschland (Auszug, gekürzt)

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