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Verwundbarkeit

Ich sehe meinen Leib

unter Blicken fallen.

Türme türmen sich,

Straßen wogen,

und ein Farbenregen kühlt.

 

Neonlichter schreiben

wirre Poesien.

Jemand spielt

in Dreivierteltakten

eine Schicksalsmelodie.

 

Die Ampelmänner

auf dem Schachbrettweg

finden keine Harmonie.

Schranken vor der Mauer

versperren ihre Sicht.

 

Zwei Flaschengeister

hocken auf dem Sims,

ihre Lippen lächeln wund.

Gedanken schneiden tief

ins Labyrinth.

Namen meißeln sich

in kahle Wände,

und ein Fenster wird zur Tür.

Grauen Spuren folgend

drängt es mich voran.

Lyrik

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