Träume im Blätterdach
Flieg, du Sehnsucht, meine Liebe,
mit dem Wind durch Wald und Feld.
Meine Rufe sind Begleiter
auf dem Weg in deine Welt.
Leg dich nieder, sanfte Erde,
hauch mit einem Kuss das Grün,
dass ich innig dich umarme,
möchte stets an deiner Seite blühn.
Flieg, du Liebe, meine Träume,
leicht und frei im Morgenlicht,
dass nun werde, was von Herzen
uns für immer Freud verspricht.
Sing mir leise von den Wundern,
die du täglich mir gewährst,
und erzähle, wie sehr innig
du mein Herz mit Glück bescherst.
Flieg, du Hoffnung, meine Wünsche,
nach Verbundenheit und Ruh,
dass nichts trenne, was uns bindet,
du und ich – Natur bist Du.
Jeglich Unbill sei vergessen,
Gutes wurzelt tief und fest,
und Vergangenes geschrieben,
dass der Weg sich finden lässt.
Hör mein Rufen, liebe Erde,
in der Stille dieser Nacht.
Reg dich leise, rausch im Blätterdach,
nimm auf, was mein Herz erdacht.
Meine Träume und die Küsse
sollen süße Nahrung sein,
auf der Reise in den Morgen
darf ich endlich bei dir sein.
Anmerkung:
Inspiriert durch „Kopernikusstraße“ von Graeculus.