Die Leiden eines Miesepeters
Er stöhnt wie eine alte Uhr,
die müde weiter tickt.
„Die Nacht war schlimm, ich ahne nur,
was heute wieder zwickt.“
Er schleppt sich wie ein Vintage-Hund,
die Knochen tun ihm weh.
„Das Leben ist so ungesund!“
Er jammert nur - oje, oje!
Die Zeitung raschelt, Kaffee kalt,
die Welt ist grau und trist.
Er fragt sich, ob das Leben halt
nur eine Prüfung ist.
Er klagt wie eine Wetter-App,
die stets nur Regen sieht.
„Der Tag wird sicher wieder knapp,
weil nichts so läuft, wie es zieht.“
Die Butter hart, das Brot zu weich,
der Kaffee viel zu dünn.
Er findet stets und überall
den Grund zum Griesgram hin.
Er stöhnt wie eine alte Tür,
die niemals richtig schließt.
„Schon wieder Arbeit, ach, ich spür’,
wie mich der Stress zerfrisst!“
Der Wecker war zu laut gestellt,
das Bad zu kalt, zu nass.
Er fühlt sich wie der letzte Held
und ist schon wieder blass.
Er jammert wie ein Fernsehkoch,
dem stets das Salz entgleist.
„Das Leben schmeckt nach Pech und Loch,
egal, wie du es preist.“
Die Welt ist rau, der Tag zu lang,
die Zeit vergeht zu schnell.
Er trägt den Weltschmerz lebenslang
und fühlt sich niemals hell.