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Der kleine Schütze (nach Pfeiffer)
Am Rand von Texas, fern und heiß,
da stand ein Junge, still und weiß.
Er zielte ernst mit fester Hand,
der Staub zog träge übers Land.
Ich fragte leis: „Was machst du da?“
Er rief: „Ich üb’, wie’s Daddy sah!
Der sagte: ‚Schieß! Du bist ein Mann,
drum fing ich früh mit Üben an.‘“
„Doch Junge“, sprach ich, „sei bedacht,
so’n Spiel hat schnell was falsch gemacht.“
Er lachte nur: „Ich geb gut acht,
und treff, bevor der Feind erwacht.
Dann sank die Sonne rot und krumm,
die Steppe schwieg, der Himmel stumm.
Und als der Tag sich still erhob,
lag Staub, wo einst ein Junge stob.
Anmerkung: Inspiriert durch das Gedicht von Pfeiffer „Der arme Junge“.
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