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Auf jener Seite der Nacht
Wir gingen durch dick und dünn,
stolperten, fingen uns auf.
Manchmal tat mir dein Blick weh –
weil er traf,
genau dort, wo ich schwieg.
Du nahmst kein Blatt vor den Mund.
Deine Worte waren wie klare Luft –
oft kühl, doch manchmal heilsam.
Sie lehrten mich, mich selbst zu hören.
Wir gingen durch dick und dünn,
durch Tage aus Regen und Staub.
Ich glaubte,
das bliebe so –
bis ans Ende.
Dann kam die Stille.
Der Mond zog Schleier vor sein Gesicht,
und deine Stimme wurde Erinnerung –
ein fernes Flackern im Raum.
Ein Schauer griff nach meinem Herz,
nicht grausam – eher wissend.
Ich begriff:
Abschied ist nur ein anderes Wort
für Verbundenheit jenseits der Zeit.
Und wenn wir uns wiedersehen,
auf jener Seite der Nacht,
geh’n wir weiter –
wie damals,
durch dick und dünn.
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